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Urbanes Leben 2050
Magazin - Wohnen
Geschrieben von: Inca Vogt   
Fußgängerzone: Städte werden grüner und Menschen gehen zu Fuß (Foto: aboutpixle.de/Walter Christ)

Einsteigen, und ab in die Zukunft. Wir beamen in das Jahr 2050 - und kommen mitten im Leben an. In einer typischen City, die zugleich grüne Oase und Brennpunkt des urbanen Lebens ist.

Es gibt kaum Abgase und es ist himmlich still gegenüber dem Leben im Hier und Jetzt.

Sie glauben, Sie träumen? Richtig, doch diesen Traum teilen Sie mit Forschern vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschunghttp://www.isi.fraunhofer.de

Sie haben Ihr und mein Traumszenario vom urbanen und zugleich grünen Leben entworfen. Das Projekt heißt "Vision für nachhaltigen Verkehr in Deutschland" und bietet Lösungen an, wo wir bislang nur Probleme sehen.

Die Mobilität ist zum Beispiel durch Car-Sharing-Parkplätze und Radstationen bestimmt. Lärm, Luftverschmutzung und Unfälle werden durch den technologischen Wandel etwa um 2050 Vergangenheit sein. 

Alles bereits heute absehbar, wie die Forscher behaupten ...


 

Schon heute könne man den Wandel sehen, meinen die Forscher rund um Projektleiter Wolfgang Schade: Das Statussymbol Pkw verliert seinen Wert, es geht hin zu einer flexibleren und rationalen Mobilität, wie etwa über Car-Sharing. Die zunehmende Bedeutung des Klimaschutzes und Knappheit an fossilen Energieträgern sind der Treiber für das Umdenken in der Zukunft.

"Wir haben eine Vision entwickelt, die aus unserer Sicht ein realisierbares, umfassendes, anschauliches und positives Bild der notwendigen und möglichen Veränderungen unserer Verkehrssysteme hin zur vielfach geforderten Nachhaltigkeit im Verkehr beschreibt", sagt Schade im Gespräch mit pressetext. Die Entwicklung sei in Deutschland vielschichtig. "Stark schrumpfenden Städten in Ost-Deutschland stehen einige wachsende Städte in Westdeutschland gegenüber", erläutert Schade.



 

Stadt der Zukunft: Grün, kaum Abgase und Lärm

  
Neben einem attraktiven Beschäftigungsort schauen die künftigen Stadtbewohner auf Kriterien wie Familien- und Umweltfreundlichkeit. Das urbane Lebensgefühl soll aber immer noch da sein. Viele Städte in Deutschland seien schon auf dem Weg zur grünen und dennoch urbanen Stadt und ziehen viele Menschen an, so Schade. 

Als Beispiel führt der Forscher Karlsruhe an. Die Stadt hatte von Mitte der 70er- bis Ende der 80er-Jahre eine schrumpfende Bevölkerung und eine Stagnation während der 90er. In den 2000ern wuchs die Stadt wieder. Die Stadtväter haben die Lebensqualität durch Begrünung verbessert und die Stadt gleichzeitig familienfreundlicher gemacht. Die Städte in Deutschland sind bereits auf einem guten Weg, dieser Vision zu entsprechen. 

Was die Forscher noch glauben: Die Menschen gehen wieder mehr zu Fuß. Falls sie doch ein Fahrzeug brauchen, zeigen ihnen ihre Smartphones, die schnellsten, kostengünstigsten und umweltschonendsten Alternativen - das nächste Car-Sharing-Auto, Leih-Fahrrad sowie die Anschlussverbindung mit Tram, Metro oder S-Bahn. Das Ticket werden künftig auch vorwiegend über das Smartphone gebucht und bezahlt. 

 

Eine schöne neue Welt, für die ich zumindest das Smartphone schon heute teste;-) Übrigens, mit Erfolg. Alle im letzten Abschnitt beschriebenen Lifestyle-Möglichkeiten mit lebensfreundlich, grüner Auswahl, die gibt es schon.

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