| Geschrieben mit Öko Tinte |
| Magazin - Umwelt | |||
| Geschrieben von: Inca Vogt | |||
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Demnächst könnte es ein weiteres Okö-Prädikat geben, das Verbraucher und Anbieter auszeichnet: "Geschrieben und gedruckt mit Öko-Tinte". Vor allem das Kleingedruckte hat es oft in sich. So werden Haltbarkeitsdaten und Chargennummern auf Lebensmittelverpackungen bislang mit Industrietinte bedruckt; mit chemischen Mixturen aus giftigen, oft reizenden Stoffen, die schon bei der Produktion Umwelt und Gesundheit belasten. Das Druckfarben-Unternehmen prometho aus Bonefeld zeigt jetzt, dass industrielle Tinte in keinem Fall ökologisch und gesundheitlich bedenklich sein muss. Seine neu entwickelte Industrietinte soll nahezu vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Ein deutschlandweit einmaliges Projekt. "Für die Lebensmittelbranche könnte hier eine Lücke geschlossen werden", stellt der Pressesprecher der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Franz-Georg Elpers, fest. Die DBU fördert die Entwicklung mit rund Die Lösung: Statt problembelasteter Chemikalien sind nun natürliche Harze, Zellulose oder Zitronensäure die Zutaten der neuen Ökotinte. "Bedenkliche synthetische Bestandteile kommen uns nicht in die Tüte, beziehungsweise in den Drucker", bekräftigt prometho-Geschäftsführer Jens-Christoph Hoffmann.
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