| Energie aus dem Meer |
| Magazin - Umwelt | |||
| Geschrieben von: Inca Vogt | |||
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Es ist die größte Energiequelle unseres Planeten. Das Meer setzt über Strömungen, Wellen und Gezeiten Urkräfte frei, in denen viele Wissenschaftler die Zukunft der Stromversorgung sehen. In der ZDF Sendung "Abenteuer Wissen" sehen wir am 7. Januar um 22.15 Uhr wie die Energie aus dem Meer gewonnen werden soll und welche Technologien darum wetteifern, die Naturgewalt der Ozeane zu zähmen. Der Atlantik bietet in vielen Küstenregionen scheinbar ideale Verhältnisse zur Energiegewinnung, da der Wasserstand zwischen Ebbe und Flut drastisch schwankt. Doch das Gezeitenkraftwerk von St. Malo in der französichen Normandie ist ein Einzelstück geblieben, weil solche Anlagen wertvolle Wattbiotope gefährden. Die Macht der Tiden Die Idee ist nicht neu. Schon in den 70er Jahren gab es die Überlegung, "Windräder umzudrehen" und unter Wasser zu installieren. Es dauerte über 30 Jahre bis sich die Vorstellung von Meeres-Turbinen umsetzen ließ. Hinzu kam eine wichtige Entdeckung: Rund um Irland gibt es Meeresströmungen, die sogar unabhängig von Ebbe und Flut konstant sind und damit einen Traum der Ökostrom-Visionäre erfüllen: saubere Energie rund um die Uhr. "Abenteuer Wissen" begleitet die spektakuläre Montage der ersten von zwölf SeaGen-Anlagen vor der nordirischen Küste. In der ZDF Sendung können wir miterleben, wie weit die Forschungen um das so genannte Pelamis-System gediehen sind, das Strom erzeugen soll, indem sich miteinander verbundene Stahlzylinder im Takt der Wellen auf und ab bewegen. Vor der schottischen Küste experimentieren Forscher schon seit Jahren mit einer rund 120 Meter langen Version und ein Prototyp konnte bereits Strom aus der rauen See vor den Orkneyinseln gewinnen. Andere Ideen, mit Schwimmplattformen die Energie der Wellen zu nutzen, haben es noch nicht so weit gebracht. So lässt sich der skandinavische "Wavedragon" zum Beispiel bei hohem Seegang mit überschwappendem Wasser vollaufen, das beim Abfließen einen Generator antreibt. Doch bisher gelang es noch nicht, den Wellendrachen auch seetüchtig zu machen.
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