| Aspirin gegen Kopfweh der Bäume |
| Magazin - Natur | |||
| Geschrieben von: Inca Vogt | |||
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Es klingt wie ein Märchen für Kinder. Bäume haben Kopfweh. Streßbedingt. Und anders als wir mobilen Menschen, haben sie ihr Kopfschmerzmittel abrufbereit. Sie produzieren es bei Bedarf einfach selbst. Unter Stress produzieren Pflanzen "Aspirin". Wie das Magazin GEO berichtet, reagieren Walnussbäume in Kalifornien sehr sensibel auf Belastungen wie Kälte, Hitze oder Trockenheit. Als Zeichen ihrer Unpässlichkeit, so haben Forscher jetzt nachgewiesen, erhöht sich in der Umgebungsluft die Konzentration von Methylsalicaten, die in den Bäumen gebildet werden. Diese Stoffe sind chemisch eng mit der Acetylsalicylsäure (ASS) verwandt, die aus der Weidenrinde stammt und unter dem Markennamen Aspirin bekannt ist. Die Wissenschaftler vom National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder, Colorado, vermuten, dass die Bäume durch die Produktion der Methylsalicylate ihre Widerstandkraft erhöhen - so wie der Mensch durch die Einnahme von ASS seine Schmerzempfindlichkeit mindert.
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