| "Next". Nur ein Buchtipp? |
| Magazin - Life | |||
| Geschrieben von: Inca Vogt | |||
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"... Korallenäste trugen den Schriftzug "BP sauber und sicher." Kleine Fische huschten vorbei, und bei jedem blinkte "Vodafone, Vodafone". Ein Hai, der gemächlich dahin glitt, hatte quer über dem Maul ein schwungvolles "Cadbury" stehen. Ein Pufferfisch mit der Aufschrift "Lloyds TSB Group" in schwarzen Lettern schwamm über eine Kolonie von Hirnkorallen hinweg, auf denen das orangerote Label "Scottish Power" prangte..." Die Jagd und Vermarktung auf die Gene hat längst begonnen. Das Szenario, das Next, der Spiegel Bestseller von Michael Chrichton Die Hauptstory von Next, dem Thriller von Michael Chrichton, Ein Schimpanse, geschaffen aus den Genen eines Wissenschaftlers spricht nicht nur wie ein Mensch, er fühlt sich auch als einer von uns. Und er ist dennoch in keiner seiner Welten zuhause. Ein scheinbares Heilmittel , dass gesellschaftliche Anpassung verspricht, endet für die teils unfreiwilligen Probanden mit Greisentod. Ein transgener Graupapagei denkt, rechnet, redet besser als mancher Mensch. Und er wird fuchteufelswild als man ihn entführt und einen Papagei schimpft. Er weiß, er ist ein Mensch und verlangt als solcher behandelt zu werden. Er imitiert nicht nur die Stimmen seiner Umgebung perfekt, sondern outet auch diabolische Raffinesse, die seinen menschlichen Mitbewohnern so manche verborgene Wahrheit enthüllt. Eine echte Psychoterror-Kreatur, die man als Leser einfach lieben muß, auch wenn einem das Lachen Seiten später wieder im Halse stecken bleibt. Es gibt praktisch nichts, was die Wissenschaftler im Rennen um die riesigen Fördermittel nicht testen. Moral, Ethik oder Gesetze sind im Klüngel um die Macht über das Leben bedeutungslos. Der packende und sehr penibel recherchierten Spiegel Bestseller "Next" von Michael Chrichton Next Kommentare zum Buch und zum heutigen Stand der Gentechnologie sind wie immer hier auf 4planet.de herzlich willkommen. Inca Vogt
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Comments
bedenkenswert finde ich nicht die Gen-Forschung als solche, sondern die perverse Art der ?möglichen? Vermarktung. Die Erläuterungen nach dem Romanstoff veranschauliche n ganz gut, wo wir heute schon stehen. Demnach ist das Buch nur in bezug auf die Story Fiktion...