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Kann man schnellebige Modetrends in einem Atemzug mit Öko, Nachhaltigkeit und Bio nennen? Ja, wenn Anbau, Materialien und Herstellungsmethoden stimmen.
Nicht einfach, denn oft steht Bio drauf und es steckt Kinderarbeit in Billiglohnländern dahinter. Für uns Verbraucher schwer durchschaubar.
Mehr als ein Zeichen setzen wollen einige Modedesigner auf der diesjährigen Bread & Butter. Da wird geworben mit dem Schlagwort "Öko-Kleidung" und angeboten, was grün und zugleich blau ist. Mit dem Meer im Hinterkopf. Mit Modekonzepten, die auf Missstände in unseren Meeren aufmerksam machen wollen. "Mode aus Plastik, statt Plastikmüll im Meer lautet eines der Motti..."
Kleidung aus Bio-Baumwolle und recyceltem Polyester
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| Das Konzept des Labels TWOTHIRDS: Besser Mode aus Plastik, als Plastik im Meer. (Foto: Schoettler) |
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Die Berliner Modemesse Bread & Butter hat ökologisch orientierten Labels eine Plattform geboten. "Es geht in die Richtung, dass alles ökologisch korrekt ist. Die Nachfrage nach ökologischer Kleidung und allem, was mit der Natur im Reinen ist, ist sehr groß. Kunden achten verstärkt darauf", erklärt Lotte Schmidt, Sprecherin für das Label Skunkfunk.
"Einerseits achten wir als Marke darauf, dass die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter sehr gut sind. Auf der anderen Seite ist uns wichtig, dass die Textilien aus recycelten Materialien oder aus Naturfasern wie Hanf gearbeitet sind", so Schmidt weiter.
Textilien aus PET-Flaschen
Mit einer Welle aus 500 PET-Flaschen machte das Surfer-Label TWOTHIRDS auf seine Mode aufmerksam. "TWOTHIRDs leitet sich davon ab, dass zwei Drittel des Planeten mit Wasser bedeckt sind", erzählt der Gründer Sergio Penzo. "Wir sind begeisterte Surfer und wollten dem Ozean was zurückgeben. Als wir das Label gegründet haben, haben wir uns gedacht, dass wir mehr als eine grüne Marke sein wollten. Wir sind eine blaue Marke. Bei allem was wir machen, haben wir immer das Meer im Hinterkopf."
Mit seinem Modekonzept will Penzo auch auf die Missstände in den Meeren aufmerksam machen. "Ein großes Problem für die Meere ist, dass sie voller Plastikmüll sind. Im Pazifischen Ozean gibt es ein Gebiet, das so groß ist wie Texas und durch die Strömungen kommt der ganze Plastikmüll in dieses Gebiet. Das Schwierige dabei ist, dass die UV-Strahlen der Sonne den Müll so zerkleinern, dass man die Teile nicht mehr rausfischen kann."
Der Kunststoff bleibt im Meer und gelangt über die Nahrungskette wieder zum Menschen zurück. "Entweder man nutzt also kein Plastik oder man recycelt es", meint Penzo. Deshalb setzt TWOTHIRDS in seiner Modelinie neben Bio-Baumwolle auch auf recyceltes Polyester. "Textilien wie Badehosen und Jacken werden aus PET-Flaschen hergestellt. Wir können damit zwar nur einen kleinen Beitrag leisten, wollen aber der Modebranche mit einem guten Beispiel voran gehen.
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