| Tatort. Hühnerstall |
| Magazin - Essen + Trinken | |||
| Geschrieben von: Inca Vogt | |||
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Wiesenhof Hühnchen waren bislang bei Verbrauchern so etwas wie ein Garant für "glückliche Hühner", bevor es ihnen an den Kragen ging. Wort und Marke assoziierten gesunde Tiere mit Qualitätsgarantie. Das war bevor ein Fernsehbericht Bilder zeigte, in denen grobe Hände das arme Federvieh brutal in der Luft herumschleuderten, um ihnen das Genick zu brechen. Die Tiere halbtot in Kisten zusammenquetschten und "Heldenhaft" durch die Gegend kickten. Nichts für schwache Nerven. Aber hoffentlich ein Zeichen für "Genießer", die wissen, dass sie mit Konsumverzicht etwas ändern können. Hier der offizielle Bericht vom Deutschen Tierschutzbund... TV-Report vom 11. 01. 2010 Durch Videoaufnahmen wurden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in einer Elterntierhaltung für Masthühner im niedersächsischen Twistringen, Nähe Rechterfeld, aufgedeckt. Das Unternehmen Wiesenhof (PHW Gruppe) hat die Verstöße zugegeben und "personelle Maßnahmen angekündigt". Für den Deutschen Tierschutzbund steht fest, die Vorfälle mögen in der Schwere ein Einzelfall sein. Viele Tierquälereien sowohl in der Elterntierhaltung als auch in der Masthühnerhaltung sind jedoch systemimmanent. Europas größte Tier- und Naturschutzorganisation kündigt heute, kurz vor Beginn der Grünen Woche, den Start einer Kampagne gegen diese Form der quälerischen Intensivtierhaltung an. Zudem ruft der Deutsche Tierschutzbund zu einem Boykott von Produkten der Wiesenhofgruppe und aus Intensivtierhaltung auf. "Wiesenhof". Schöner Schein, gruselige Wirklichkeit Die Firma Wiesenhof wirbt vollmundig mit gesunden Hühnern und weitgehenden Kontrollen bei der Hühnerhaltung, angefangen bei der Haltung der Elterntiere, die die eigentlichen Masthühner hervorbringen. Videoaufnahmen aus einer solchen Elterntierfarm in Twistringen zeigen jedoch die traurige Wahrheit: schwer verletzte Hühner, die auf ihrem eigenen Kot liegen und tote Tiere im Stall. Brutal werfen Betreuer und Impftrupps einzelne Hühner aus großer Höhe in Kisten. Auch diese Behältnisse mit den lebenden Tieren werden getreten und geworfen. Dokumentiert wurde auch, wie ein Betreuer Hühner hin und herschleudert, um ihnen das Genick zu brechen. Dies sind allesamt schwere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Auch das Unternehmen Wiesenhof (PHW-Gruppe) räumt inakzeptable Zustände ein und kündigt neben personellen Konsequenzen zusätzliche Kontrollen an. Vorstandschef Wesjohann darf diesen Vorfall nicht auf angeblich versagende Mitarbeiter abschieben." Masthühner und Elterntiere leiden aufgrund der Zucht auf schnelles Aufgrund der immer schmutziger werdenden Einstreu entstehen schmerzhafte Entzündungen und Geschwüre an den Fußballen. Darüber hinaus werden Elterntiere, damit sie nicht so schwer werden, restriktiv gefüttert und hungern. Die Zucht und die Haltung in den Intensivstallanlagen sind bereits im Grundsatz ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Konsumverzicht, um die Zustände zu ändern
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