|
Magazin -
Essen + Trinken
|
|
Geschrieben von: Inca Vogt
|
|
Es ist gute 20 Jahre her, als ich zum ersten mal ganz bewusst auf die Gefahr von Pflanzenschutzmitteln aufmerksam wurde. "Tatort" war ein schicker Meetingroom in einer der größten Chemiefirmen unseres Landes. Ein Riesenauftrag stand an. Die komplette Kampagne für ein Mittel, das sowohl ertragserhöhend, hochwirksam und zugleich damaligen Umweltschutzgesetzen genügen würde. Die Arbeitsweise leuchtete ein. Das Mittel wurde nur einmal aufgetragen und dann mittels Fotosynthese durch das Sonnenlicht aktiviert. Schön und gut, dachte ich und ersann Bilder von blühenden Feldern, leckeren, rückstandsfreien Lebensmitteln und glücklichen Marienkäferchen, die das Mittel wohl ebenso unbeschadet wie der Mensch überstehen würden. Falsch gedacht. Und ich habe mich noch nie so blamiert wie bei dieser märchengleichen Gedankenkette. Tatsächlich hatte das Mittel nicht nur eine Halbwertzeit von 50 Jahren, es zerstörte neben den anvisierten Schädlingen natürlich auch viele Nutztiere - ganz zu schweigen von den Rückständen, die in die Nahrungskette gelangen konnten. Doch das erfuhr ich erst bei der Präsentation, als auch die verantwortlichen Chemiker zugegen waren. Es war das einzige Mal, das ich einen Auftrag im vollen Galopp stoppte. Und ich hatte wochenlang Alpträume, weil ich mir ausmalte, für was ich beinahe mit verantwortlich gewesen wäre... Read 0 Comments... >> |
|
Weiterlesen...
|
|
|
Magazin -
Essen + Trinken
|
|
Geschrieben von: Inca Vogt
|
|
Es schmeckt wie Hühnchen, es knabbert sich wie Hühnchen - ja, es überlistet sogar die Zunge und gaukelt Hühnchen vor. Doch es hat kein Huhn dafür eine Feder gelassen. Das Sojahuhn ist ein perfekter "Fake", der alle Sinne überlistet. Die Präsentation des falschen Huhns aus Soja ist eine echte Sensation, die vielleicht sogar den einen oder anderen Wechselesser zur Fraktion der Vegatarier wechseln lässt. Forscher der University of Missouri http://www.missouri.edu haben das Sojahuhn geschaffen und hoffen mit ihrer Erfindung an den Erfolg des Soja-Burgers anzuschließen. Read 0 Comments... >> |
|
Weiterlesen...
|
|
Magazin -
Essen + Trinken
|
|
Geschrieben von: Inca Vogt
|
|
Wiesenhof Hühnchen waren bislang bei Verbrauchern so etwas wie ein Garant für "glückliche Hühner", bevor es ihnen an den Kragen ging. Wort und Marke assoziierten gesunde Tiere mit Qualitätsgarantie. Das war bevor ein Fernsehbericht Bilder zeigte, in denen grobe Hände das arme Federvieh brutal in der Luft herumschleuderten, um ihnen das Genick zu brechen. Die Tiere halbtot in Kisten zusammenquetschten und "Heldenhaft" durch die Gegend kickten. Nichts für schwache Nerven. Aber hoffentlich ein Zeichen für "Genießer", die wissen, dass sie mit Konsumverzicht etwas ändern können. Hier der offizielle Bericht vom Deutschen Tierschutzbund... Read 0 Comments... >> |
|
Weiterlesen...
|
|
Magazin -
Essen + Trinken
|
|
Geschrieben von: Inca Vogt
|
|
Wenn ich aus meinen Fenstern schaue, sehe ich weite Wälder, bestellte Felder und Weiden, auf denen Kühe im Familienverbund fröhlich vor sich hin dösen. Ich sehe niedliche Kälbchen, die übermütig wie junge Hunde durch Gras hüpfen und sich verträumt dösend zum Verdauungsschläfchen neben ihre Mütter kuscheln. Eine Idylle, die sich fortsetzt bis hin zum Rotwild in geschützten Waldzonen. Auf Wanderungen sehe ich Ziegen und Schafherden und im Dorf leben ganze Gänsescharen und Hühner, die in der Früh ihr eigenes Konzert geben.
Doch wenn ich an diesen scheinbar "glücklichen" Tieren vorbei spaziere, sehe ich auch, dass die Gänseschar schrumpft. Ich zähle nach und möchte die restlichen Schnatterbrüder und Schwestern freikaufen und retten vor dem allzu klaren Ende. Auf dem Tisch. Auf Tellern, die achtlos leergeputzt werden von uns Fleischgenießern. Dabei frage ich mich, geht es mir alleine so? Eine Folge der vegetarischen Ernährung, die meine Sinne schmerzhaft verfeinert? Oder ist es das bewusste Hingucken, auf Nutztiere, denen ich in meinem früheren Stadtleben nie begegnet bin? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass mich diese Empfindungen von vielen gesellschaftlichen Festivitäten ausschließen. Sogar die familiären Festessen werden zum Tabu. Vegetarier gelten als Sonderlinge, als Spaß- und Genussverderber... Read 0 Comments... >> |
|
Weiterlesen...
|
|
Magazin -
Essen + Trinken
|
|
Geschrieben von: Inca Vogt
|
|
Was schadet unserem Planeten mehr? Wenn wir seine Früchte ernten und essen oder wenn wir Schnitzel aus intensiver Viehwirtschaft verzehren? Oder ist es gar nötig, die Fleischbestände zu erhöhen, um die Bevölkerung zu ernähren? Um es gleich vorweg zu sagen, eine Erhöhung der Viehzucht wäre fatal. Nicht nur für die leidenden Kreaturen, es wäre auch das Aus für uns und unseren Planeten. Read 1 Comments... >> |
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
|
|
|
Seite 1 von 4 |