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Essen + Trinken
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Geschrieben von: Inca Vogt
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Nicht neu, aber immer wieder gern vergessen sind die Zusammenhänge zwischen Fleischkonsum und Vernichtung von überlebenswichtigen Ressourcen unseres Planeten. So wird laut WWF eine Fläche von der Größe Österreichs benötigt, um den Hunger auf Fleisch der Deutschen zu befriedigen. Einer aktuellen WWF-Studie zufolge braucht Deutschland 8,42 Millionen Hektar, nur um den um den Fleischkonsum seiner Bewohner zu sichern.
"Der weltweit steigende Hunger nach Fleisch hat einen bitteren Beigeschmack. Er heizt das Klima an und trägt zum Artensterben bei.", warnt Tanja Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland anlässlich der Veröffentlichung der Studie "Fleisch frisst Land" in Berlin. Obwohl Fleisch nicht einmal zu einem Fünftel der Welternährung beitrage, sei die Viehwirtschaft bereits heute der mit Abstand größte, globale Landnutzer. Außerdem verursache sie bis zu 18 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Im Durchschnitt isst jeder Bundesbürger rund 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr - und damit fast doppelt so viel wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen.
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Essen + Trinken
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Geschrieben von: Inca Vogt
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Der Fall: Dioxinverseuchtes Geflügel und Eier gelangen in unsere Supermärkte, landen auf unseren Tellern, vergiften uns alle.
Ursache: Kosten sparen, Gewinne maximieren. Schuldfrage? Mangelnde Transparenz der Verarbeitungskette, so die Erklärungen.
Ein Skandal schreien die Medien. Ein absehbarer Skandal, sage ich. Und nur die Spitze von immer noch skandalösen Zuständen in der sogenannten Nutztierhaltung. Doch in diesem Skandallfall ist Tierrecht zugleich Menschenrecht. Recht so. Es kommt zurück, was wir verursachen.
Zeit, die Verursacherverfolgung auszudehnen. Auf alle, denen es "wurscht" ist, woher das knackige Henderl kommt. Zeit, nachzufragen, was wir essen. Wir essen nicht Fleisch, wir essen Tiere und deren Erzeugnisse. Geboren, um für uns zu sterben. Geboren, um als vergiftete Lebensmittel auf unseren Tellern mit uns zu enden. Oder jetzt in einer Massentötung beseitigt zu werden.
Im Folgeartikel, eine etwas weniger emotional geladene Darstellung des Deutschen Tierschutzbundes...
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Essen + Trinken
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Geschrieben von: Inca Vogt
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Wer blutet für unser täglich Schnitzel, den Braten, den Burger? Richtig, die Tiere. Gezeichnet mit Fleischmarken, die sie oft schon als Kälbchen tragen. Zum Streicheln niedlich, hoppeln sie im besten Fall über die Weide und entzücken kurzzeitig sogar hartgesottene Schnitzelesser. Aber das hilft ihnen wenig. Sie werden nie und nimmer in die Kategorie der Kuscheltiere aufgenommen. Es sind bloß Nutztiere. Und Fleischlieferanten.
Bis zu diesem Lebenszweck weiden sie auf weltweit gerodeten Flächen und verbrauchen während der durchschnittlichen Lebensdauer rund 15.000 Liter Wasser pro Kilogramm Rindfleisch.
Und wer bezahlt dafür? Die ganze Menschheit. Denn in jedem Stück Tierfleisch, das auf Wohlstandstellern landet, steckt Menschenfleisch drin. In Form von aufgebrauchten Ressourcen, gerodeten Flächen und Getreideerträgen, die an die Tiere verfüttert werden, während alle 3,6 Sekunden ein Mensch an Unterernährung stirbt. Mehr dazu im Folgeartikel, in dem eine spektakuläre Aktion des Vegetarierbundes derzeit für Schlagzeilen sorgt...
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Geschrieben von: Inca Vogt
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Das Land wird knapp. Anbauflächen für Grundnahrungsmittel müssen hochgestapelt werden. So das Konzept mit dem Namen Skyfarming, das derzeit von Agrarforschern vorgestellt wird.
Reisanbau auf 20 Stockwerken soll die Nahrungs-Zukunft sichern. Nicht unproblematisch, aber realisierbar, wie der Folgeartikel aufzeigt...
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Geschrieben von: Inca Vogt
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Unser Gehirn tickt umweltbewusst. Wenn wir zum Beispiel ein Produkt mit Biosiegel sehen, aktivieren wir unser Belohnungszentrum im Gehirn. Das behaupten Forscher der Universitäten Bonn und Greifswald in der Zeitschrift "Neuroimage". "Das Biologo sorgt dafür, dass das gleiche Produkt als wertvoller und positiver wahrgenommen wird.
Kennzeichnungen mit derartigen Zusatzinformationen transportieren somit einen direkten Einfluss auf Bewertung und Kaufentscheidung", so Studienleiter Bernd Weber. Wie das messbar wird, und welche Erkenntnisse daraus abgeleitet werden, zeigt der Folgeartikel...
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