| Körperwärme statt Batterie |
| Magazin - Energie | |||||||
| Geschrieben von: Inca Vogt | |||||||
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Stellen Sie sich vor, dass die eigene Körperwärme den MP3 Plyer antreibt. Dass das Netbook mittels eigener Wärmequellen unendliche Laufzeiten bekommt. Eine Vorstellung, die bald Wirklichkeit werden könnte. Ingenieure am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) http://www.iis.fraunhofer.de haben den weltweit ersten Spannungswandler entwickelt, der mit einer minimalen Eingangsspannung von nur 20 Millivolt auskommt. Das erlaubt, sparsame elektrische Geräte mit kleinsten aus der Umwelt gewonnen Energiemengen zu betreiben. Eine denkbare Energiequelle ist die mittels eines Thermogenerators in nutzbaren Strom umgewandelte Körperwärme. Mini-Spannungswandler für schwache Energiequellen entwickelt
Der nur 1,5 mal 1,5 Millimeter große Spannungswandler ist in Verbindung mit Thermogeneratoren "überall dort von Interesse, wo es geringe Temperaturunterschiede gibt", meint Spies. Denn die Generatoren liefern dann sehr kleine Spannungen, die erst durch das neue Gerät in höhere, tatsächlich nutzbare Spannungen umgewandelt werden können. Schon bei zwei Grad Temperaturdifferenz etwa zwischen menschlicher Haut und Raumklima liefert der Spannungswandler in Verbindung mit einem vier Quadratzentimeter großen Thermogenerator so bis zu vier Milliwatt Leistung. Das reicht beispielsweise für den direkten Betrieb von autarken Sensornetzwerken etwa im Umwelt- oder Sicherheitsbereich aus. Auch andere schwache Energiequellen wie beispielsweise Solarzellen bei geringer Beleuchtung wären für den neuen Spannungswandler ausreichend. Ob das endlos laufende Netbook auch zu dieser Kategorie der körperbetriebenen "Spielzeuge" unserer mobilen Welt gehören wird? Keine Ahnung, aber wäre es ncht schön, wünschenswert und jetzt sogar absehbar, dass die Zeit kommen wird? Eine Zeit, in der wir selbst zum leistungsfähigen Energiespender werden?
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