| Mein Auto aus Ananas und Banane |
| Magazin - Fahrzeuge | |||
| Geschrieben von: Inca Vogt | |||
|
Ok, ich gebe zu, solche Fantasiegebilde habe ich als Mini tatsächlich gebastelt. Und ich fuhr damit in alle Märchenfantasiewelten, die künftige Techie Mädels so hatten. Dass es einst Autos aus Ananas und Banane geben könnte, schien weit weg. Heute scheint es, als seien Fruchtpflanzen wie Ananas und Banane die Zukunft des Autobaus. Daran glauben brasilianische Forschern im Rahmen des 241st National Meeting & Exposition of the American Chemical Society. Das Team um Alcides Leão, Professor an der Sao Paulo State Universityhttp://unesp.br/ger_ses/, hat ein Verfahren entwickelt, das mithilfe nanoskaliger Pflanzenfasern umweltverträglichere Kunststoffbauteile ermöglicht. Diese fallen zudem leichter aus als Teile aus derzeit üblichen Kunststoffen, sind aber fast so robust wie Kevlar.
Dem Wissenschaftler zufolge dürften die neuen Materialien schon innerhalb von zwei Jahren im Autobau zum Einsatz kommen. Wenngleich zunächst nur klassische Kunststoffe abgelöst werden, ortet er langfristig noch größeres Potenzial. "In Zukunft können wir vielleicht auch Autoteile aus Stahl und Aluminium durch diese pflanzenbasierten Nanozellulose-Materialien ersetzen", sagt Leão. Ähnliche Materialien seien zudem für medizinische Anwendungen wie künstliche Gelenke interessant.
|
shoppen 4future
Werbung

Comments