| Koalition korrigiert Biodieselsteuer |
| Magazin - Fahrzeuge | |||
| Geschrieben von: Inca Vogt | |||
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Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP hat sich darauf geeinigt, den Markt für reine Biokraftstoffe wieder zu beleben. Laut Koalitionsvertrag wird hierzu ein Gesetzentwurf Erste Vorbildsignale kommen bereits aus dem Mororsport, wo man neben dem Umweltaspekt bei geringerem Verbrauch auch auf höhere Fahrleistungen setzt. Für uns Normalkraftfahrer auf deutschen Straßen plant die Gaswirtschaft die Einspeisung bis 2020 um 20% zu erhöhen. Mehr dazu im folgenden Artikel. Erfreut zeigt sich die UFOP über den beschlossenen Ausbau der Erneuerbaren Energien und den Stellenwert der Biomasse im Koalitionsvertrag. Jetzt muss es darum gehen, die Biokraftstoffquoten an die erhöhten Ziele zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen anzupassen. Der UFOP-Vorsitzende Klaus Kliem dazu in einer ersten Stellungname: "Damit gibt die neue Regierungskoalition ein wichtiges Signal, auf das viele vor dem Aus stehende mittelständische und hunderte dezentralen Hersteller sowie Speditionen, Mineralölhandel und Tankstellen lange warten mussten". In den Verhandlungen war zuletzt ein Steuersatz von 10 Cent je Liter konkret im Gespräch, der nach Auffassung der UFOP einheitlich für Biodiesel und Rapsölkraftstoff gelten muss. Beschlossene Sache ist die Einführung des Nachhaltigkeits-Nachweises für Biokraftstoffe. "Für die Zeit ab 1. Juli 2010 hat es die Biokraftstoffindustrie damit selbst in der Hand, Bio-Erdgas ist besonders klimaschonend, weil bei der Verbrennung nur so viel CO2 frei gesetzt wird, wie die Biomasse, aus der es gewonnen wird, zuvor der Umwelt entzogen hat. Das Bio-Erdgas zudem auch die Fahrleistung erhöht bei geringerem Verbrauch, überzeugt inzwischen auch erste Initiatoren des Motorsports. "Mit 130 Oktan bietet Bio-Erdgas zum Beispiel eine deutlich höhere Klopffestigkeit als herkömmliches Benzin - perfekt für Hochleistungsmotoren.", so Dr. Timm Kehler, Geschäftsführer der erdgas mobil GmbH. Bio-Erdgas kann demzufolge höher verdichtet werden, um den Wirkungsgrad des Motors zusteigern. Das bedeutet eine bessere Fahrleistung bei geringerem Verbrauch und Schadstoffausstoß. Einzig die mechanische Belastbarkeit des Motors setzt hier Grenzen. "Erdgas und Bio-Erdgas sind auch die Kraftstoffe für den sauberen Rennsport der Zukunft und heute schon das Beste, was Sie Ihrem Motor geben können.", so Kehler weiter. Vorbildlich: VW Scirocco Cup 2010 gibt Gas für die UmweltDurch den Einsatz von 100 Prozent Bio-Erdgas als Kraftstoff wird der in 2010 neu gestartete Volkswagen Motorsport Scirocco Cup zum umweltfreundlichsten Markenpokal der Welt. Dank Bio-Erdgas reduzieren sich die klimaschädlichen Treibhausgase deutlich: ca. 80 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid, keine Feinstaub- und Stickstoffemissionen sprechen für den regenerativen Kraftstoff. Die Erdgas-Sciroccos mit Bio-Erdgas im Tank beweisen, dass Motorsport mit dem richtigen Kraftstoff schnell, leidenschaftlich und trotzdem klimafreundlich sein kann. Erdgasfahrer können Bio-Kraftstoff ohne Umrüstung tankenSeit Juli 2009 können alle "normalen" Erdgasfahrer in Deutschland den regenerativen Kraftstoff an 12 Prozent der 870 Tankstellen in Deutschland in verschiedenen Beimischungsverhältnissen tanken. Bis 2020 plant die deutsche Gaswirtschaft die Einspeisung auf insgesamt 20% zu erhöhen. Bio-Erdgas kann von jedem Erdgasfahrzeug ohne Umrüstung zu 100 Prozent getankt werden, was einen deutlichen Vorteil zu anderen Bio-Kraftstoffen darstellt.
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