| Glutamat |
| Glossar - G |
| Geschrieben von: Inca Vogt |
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Sie verstärken jeden Eigengeschmack. Und weil sie "zu gut" schmecken, werden sie gerne auch etwas zu stark dosiert. Als Geschmacksverstärker ist Glutamat in vielen asiatischen Fertiggerichte, in Gewürzmischungen und auch in Soja- und Fischsoßen enthalten.
Grundsätzlich handelt es sich bei den Glutamaten um Salze der Glutaminsäure, die im Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. Als Zusatzstoff dient vor allem Natriumglutamat als Geschmacksverstärker in Lebensmitteln. Des Guten Zuviel kann angeblich Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Prickeln hervorrufen. Zwar sei dies noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen, aber es ist Vorsicht geboten. Zudem berichtet die "Apotheken Umschau", dass die Substanz im Verdacht stünde, Übergewicht zu fördern. Das hätten Wissenschaftler der University of North Carolina in Chapel Hill (USA) beim Gewichts-Vergleich von 615 Chinesen, die regelmäßig glutamathaltige Speisen essen, mit 135 "Glutamat-Abstinenzlern" herausgefunden. Der Geschmacksverstärker ist bereits als Verursacher des "China-Restaurant-Syndroms" bekannt, bei dem es zu Hautrötungen und Schweißausbrüchen kommt. Auf Verpackungen ist er mit den E-Nummern 620 bis 625 gekennzeichnet.
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