| Funktional Food. Was genau ist das? |
| Glossar - F |
| Geschrieben von: Inca Vogt |
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Funktionelle Lebensmittel, auf englisch Functional Food, gibt es inzwischen überall. In Supermärkten, beim Bäcker und in Drogeriemärkten locken Etiketten mit diesem Prädikat. Es verspricht uns Zutaten, die unsere Gesundheit zusätzlich fördern sollen. Zu dieser Gruppe gehören zum Beispiel Omega-3-Brot, ACE-Säfte, probiotische Joghurtsorten oder Margarine mit speziellen Zusätzen. Mehr dazu im Folgeartikel, anlklickbar über den Button "Weiterlesen". Der Versuch einer Definition Gleich vorab: eine weltweit einheitliche Definition zu Functional Food gibt es nicht. Einzig in einem Punkt sind sich die Experten einig. Funktionelle Lebensmittel sollen neben dem üblichen Nährwert einen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen bieten. Dieser Zusatznutzen zielt ganz allgemein auf einen besseren Gesundheitszustand, auf ein gesteigertes Leistungs- und Wohlbefinden undauch oft auf eine bessere Abwehrkraft gegen Krankheiten. Beispiele von Zusatzstoffen in Funktional Food: Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Betacarotin: Zum Schutz der Körperzellen. Enthalten z. B. in verschiedenen Säften, Frühstücksgetränken. Probiotische Bakterienstämme, Inulin und Oligofructose: Zur Förderung einer gesunden Darmflora für eine verbesserte Darmgesundheit Prebiotische Lebensmittel zum Beispiel sind mit unverdaulichen Kohlenhydraten wie Inulin und Oligofructose angereichert. Diese gelangen unverändert in den Dickdarm, um hier die erwünschten Darmbakterien zu nähren. So wird tatsächlich eine bessere Gesundheit des Darmtraktes erreicht. Angereichert können wir diese im Joghurt, Müsli, Saft oder Fitnessriegeln zu uns nehmen. Ganz natürlich sind die Prebiotika Inulin und Oligofructose bereits in Spargel, Knoblauch, Lauch, Zwiebeln und Bananen enthalten. Gleichfalls empfehlenswert sind sogenannte Getreidekaffees auf Basis der Zichorienwurzel. Z. B. CARO Landkaffee, der gleichfalls Inulin enthält. Betacarotin, Vitamin C und Vitamin E: Antioxidantien , die unsere Körperzellen vor den Angriffen freier Radikale schützen. Freie Radikale sind aggressive Verbindungen, die wir mit der Nahrung und der Atemluft aufnehmen und die unser Körper selbst bildet. Nehmen sie überhand, richten sie großen Schaden an. Körperzellen werden beschädigt oder sogar zerstört. Man vermutet, dass freie Radikale auch mit verantwortlich sind bei der Entstehung zahlreicher Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb ist es wichtig, dass wir ausreichend Antioxidantien zur Abwehr freier Radikale aufnehmen. Enthalten sind Antioxidantien beispielsweise in ACE-Säften und weiteren Frühstücksgetränken. Ob die angereicherten Lebensmittel ähnlich positiv wirken wie die ursprüngliche Quellen Obst und Gemüse, ist nach wie vor ein Streitthema. Eines, bei dem sich auch die Wissenschaftler bislang nicht einig sind. Wobei zumindest eins fest steht: knackige Möhren schmecken einfach besser, als Verarbeitetes:-) Und da ja auch die Sinne beim Knabbern an der Wirkung mitdrehen, sind sie hin und wieder vielleicht die bessere Wahl.
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