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Oscar für Delfin-Thriller
Natur
Geschrieben von: Inca Vogt   

In der Nacht zum 08. März 2010 hat die "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" den Doku-Thriller "DIE BUCHT" mit dem Oscar für den "Besten Dokumentarfilm" ausgezeichnet.

Das Versteckspiel hat ein Ende!

Nicht nur Regisseur Louie Psihoyos und Hauptdarsteller und ehemaliger Delfintrainer Ric O'Barry stehen jetzt im Rampenlicht, sondern mit ihnen auch das dunkle Geheimnis jener Bucht im japanischen Fischerort Taiji. 

Viele Japaner haben durch den Ökothriller "DIE BUCHT" zum ersten Mal von der brutalen Delfinjagd in ihrem Land und der hochgradigen Vergiftung des Delfinfleisches erfahren.

"DIE BUCHT" deckt schonungslos auf, wie die weltweite Delfinarienindustrie mit den alljährlichen Treibjagden im japanischen Fischerort Taiji verflochten ist. Dieser brutalen Praktik fallen jedes Jahr rund zweitausend Delfine zum Opfer.

Die Oscar-Preisverleihung ist in Japan die meist gesehene Fernsehsendung. Die Tierschutzverbände WDCS, Pro Wildlife und OceanCare - offizielle Partner von "DIE BUCHT" - hoffen daher, dass die japanische Regierung durch die Auszeichnung des Films mit einem Oscar nun noch stärker unter Druck gerät.

"Die Verleihung des Oscars für den besten Dokumentarfilm an DIE BUCHT ist nicht nur Auszeichnung, sondern auch ein Appell! Ein Appell für einen anderen Umgang mit Delfinen", sagt Nicolas Entrup, Sprecher der WDCS in Deutschland und fügt hinzu: "Die Hoffnung auf Veränderungen in Japan und auch in anderen Regionen dieser Welt, den Fang und die Tötung von Delfinen zu stoppen, bleibt bislang leider noch eine Vision."

Angesichts solcher Meldungen mag man einerseits froh sein, dass die Öffentlichkeit wieder einmal aufwacht, aber nutzt das wirklich? Wie lange hält der Schocker an? Bis zum nächsten Restaurantbesuch bei den Japanern? Bis zur nächsten Horrormeldung bei uns, die wieder alles übertüncht? Bis zum nächsten Besuch in einem Delfinarium, in dem die scheinbar immer lächelnden Tiere sich tummeln?

Schwer zu glauben, wenn man schon einen Tag nach der Oscarverleihung liest, dass Japan gegen die verdiente Auszeichnungen von "The Cove", zu Deutsch: Die Bucht, prostestiert. Mehr dazu, auf Weiterlesen klicken ...


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Strom aus dem Kaktus
Energie
Geschrieben von: Inca Vogt   

Sonnenenergie ist uns allen inzwischen bekannt. Via Sonnenkollektoren lässt sich die Energie dieses Kraftwerks schon jetzt nutzen. Viel interessanter ist jedoch die direkte Nutzung von Fotosynthese, bei der Pflanzen Solarenergie in chemische Energie wandeln. Das macht sogar den Kaktus in Wüstengebieten zu einer direkten Quelle für elektrische Energie.


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Plastic Planet. Ganz böses Kino
Umwelt
Geschrieben von: Inca Vogt   

In diesen Tagen startet ein Kinofilm, der "eigentlich" aufrütteln sollte. Der Dokumentarfilm "Plastic Planet" zeigt wie stark unsere Welt tatsächlich konterminiert ist mit einem Stoff, der allgegenwärtig ist. Einen Stoff, den wir schon unseren Babies in den Mund schieben. Mit dem Schnuller.


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Salat mit gefährlicher "Beilage"
Essen + Trinken
Geschrieben von: Inca Vogt   
Es ist gute 20 Jahre her, als ich zum ersten mal ganz bewusst auf die Gefahr von Pflanzenschutzmitteln aufmerksam wurde. "Tatort" war ein schicker Meetingroom in einer der größten Chemiefirmen unseres Landes. Ein Riesenauftrag stand an. Die  komplette Kampagne für ein Mittel, das sowohl ertragserhöhend, hochwirksam und zugleich damaligen Umweltschutzgesetzen genügen würde.

Die Arbeitsweise leuchtete ein. Das Mittel wurde nur einmal aufgetragen und dann mittels Fotosynthese durch das Sonnenlicht aktiviert. Schön und gut, dachte ich und ersann Bilder von blühenden Feldern, leckeren, rückstandsfreien Lebensmitteln und glücklichen Marienkäferchen, die das Mittel wohl ebenso unbeschadet wie der Mensch überstehen würden.

Falsch gedacht. Und ich habe mich noch nie so blamiert wie bei dieser märchengleichen Gedankenkette. Tatsächlich hatte das Mittel nicht nur eine Halbwertzeit von 50 Jahren, es zerstörte neben den anvisierten Schädlingen natürlich auch viele Nutztiere - ganz zu schweigen von den Rückständen, die in die Nahrungskette gelangen konnten. Doch das erfuhr ich erst bei der Präsentation, als auch die verantwortlichen Chemiker zugegen waren.

Es war das einzige Mal, das ich einen Auftrag im vollen Galopp stoppte. Und ich hatte wochenlang Alpträume, weil ich mir ausmalte, für was ich beinahe mit verantwortlich gewesen wäre...  
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Plastikstrudel im Ozean
Umwelt
Geschrieben von: Inca Vogt   
Fast zeitgleich mit der Premiere des Kinofilms Plastic Planet, schreckt eine weitere Meldung:
Viele Lebewesen fressen diese Plastikteilchen (Foto: Sea Education Association)
Forscher haben im Nordatlantik einen Müllstrudel entdeckt, in dem sich Plastikteilchen in großen Mengen befinden. Die Region sei mit dem im Nordpazifik bekannten Great Pacific Garbage zu vergleichen, berichtet Karen Lavender Law von der Sea Education Association.
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Strom-Kostenfalle Heizkosten
Wohnen
Geschrieben von: Inca Vogt   

Kennen Sie die Stromkosten für den Betrieb Ihrer Heizanlage? Als Mieter vermutlich nicht. Denn Transparenz in der alljährlich drohenden Heizkostenabrechnung ist für viele noch ein Wunschtraum, der zum Alptraum mutiert, wenn die Winter so frostig sind wie in diesem Jahr.

Was ist zu tun, wenn der teure Wisch ins Haus flattert, ohne dass Sie wissen, wofür Sie so viel zahlen müssen? Weiter blind drauf zahlen? Oder zusammen mit dem Vermieter kräftig Energiekosten einsparen? Mehr dazu im folgenden Bericht.


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Die Kuh als Energielieferant
Energie
Geschrieben von: Inca Vogt   

Die Frage klingt nur auf den ersten Blick merkwürdig: wie viele Haushaltsgeräte kann man mit einer Kuh betreiben? Weitergedacht ist die Frage in Zeiten des Klimawandel angebracht. Denn in der Landwirtschaft steckt eine Menge Energiepotenzial. Ungenutzt!

Im Rahmen ihrer Reihe "Greenfacts" hat die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) heute eine Publikation veröffentlicht, aus der hervorgeht, wie viel Energiepotential in einer einzigen Kuh steckt, wenn man ihre Gülle in einer Biogasanlage zur Stromgewinnung nutzt.

Das Ergebnis - rund 8,3 Kilowattstunden (kWh) am Tag. Mehr als ausreichend, um zum Beispiel einmal zu kochen, waschen, staubzusaugen, Geschirrspüler und Trockner zu benutzen und danach bei einer Tasse Kaffee und einer DVD zu entspannen. Per Kuhantrieb.


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